Im Frühjahr haben wir uns darauf eingelassen Strom zum stündlichen Tarif zu kaufen. Offensichtlich sind wir da etwas vorgeprescht, denn der lokale Lieferant war davon garnicht angetan und hat den Wechsel verzögert bis Oktober. Naja, wir sind gewechselt. 

Die Zeit haben wir zur Programmierung genutzt. Die Nachtspeicheröfen und der grosse Trinkwasserspeicher in der Weiherhütte müssen genügend Wärme abgeben. Wann die aufgeladen werden, ist eigentlich egal. Wir machen das mit schwäbischer Vorgabe: es darf nur so wenig wie möglich kosten. Gleichzeitig ist das ökologisch, denn wir kaufen den Strom dann, wenn er an der Börse günstig ist. Gleichzeitig geht das einher mit einem Überangebot, so ist unser Verhalten auch noch netzdienlich. Da wir das Überangebot an Strom nutzen um es in Wärme umzuwandeln und zwischenspeichern ist es auch eine Sektorkopplung. Alles Themen, die politisch diskutiert werden - wir haben es im Einsatz!

Hier ein paar Bilder wie der RaspberryPi, ein Einplatinencomputer und die selbstgeschriebene Software in Python das ausrechnet. Oben in der gepunkteten Linie ist der Börsenpreis und darunter rot auf schwarz der Stromeinkauf und die Speicherung. Ihr seht, es wird immer in den Niedrigpreisphasen gekauft: